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André Attias
 
 

Das malerische Repertoire von André Attias ist weit gefächert. Kein Wunder, denn der 1946 in Marokko geborene Maler schaut auf ein vielfältiges, ereignisreiches und von unterschiedlichen Einflüssen geprägtes Leben.

In Rabat aufgewachsen, verließ die jüdische Familie in den frühen 1960er-Jahren ihre Heimat. Es ging zunächst nach Frankreich, später zog Attias über Israel nach Deutschland. Allein dieser -im wahrsten Sinne des Wortes - wandernde Lebensweg spiegelt sich im Werk des Malers an vielen Stellen der künstlerischen Thematik und in Form zahlreicher Ausdrucksmittel wider.

André Attias ist der europäischen, insbesondere französischen Kunst verpflichtet, man findet aber ebenso deutliche Anzeichen von Einflüssen aus dem Maghreb und dem Orient in der Farbigkeit und Motivwahl.
Europäisch sind die teils kubistisch angelehnten, expressiven, auch abstrahierenden Stilmittel, die der Künstler konsequent, aber nicht plakativ anwendet. Künstlerische Vorbilder sind zwar spürbar, aber nicht übermächtig oder gar aufdringlich.
Orientalisch wirkt in einigen Werken die Palette ungebrochener Farben sowie seine Themenauswahl, die Rückschlüsse auf seine Herkunft zulässt oder sich auch aus dem jüdischen Themenkanon ergibt.

Er lebt und arbeitet im Hamburg und in Diano S. Pietro, Italien.

Mehr Imnformationen unter: www.kultur-port.de
 
 


Verschiedene Werke
Leimfarbe auf Leinwand

  
Fischmonument                                             Nefesch

 Tanz der Signale   
 


"Kaffeemaschinen" 
Dispersionsfarbe auf Karton, 1986

Serie, je 35 x 31 cm

 
Die Serie "Kaffeemaschinen" umfasst ein Konvolut von gut 120 Arbeiten auf Karton, überwiegend in der größe 35 x 31 cm. Die Serie variiert in farbenfroher, oft kubistischer Weise dampfende und gurgelnde italienische Kaffeemaschinen.
 
 
  
 

"Reibemaschinen" 
Dispersionsfarbe auf Karton, 1988-1990

Serie, je 35 x 31 cm

 

Wir alle kennen die Situation in Fußgängerzonen, Passagen, Einkaufszentren oder im Werbefernsehen: Da steht ein Händler und verkauft mit vielen Worten, Gesten, Vorführungen und Handgriffen seine Allzweckmaschine. André Attias ziehen diese Vorstellungen an, er stellt sich zu der Gruppe der Zuschauenden und ist fasziniert von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Vielzweckmaschine, die raspelt, schneidet oder den Obstsaft ausdrückt. Er ist fasziniert von den Einzelteilen und der Struktur dieser Apparaturen.

Aus den Bildern der Vorführung kreiiert der Maler seine eigenen Maschinen, zeigt in der Serie die Dynamik, die Kraft und ein wenig auch eine nicht ganz definierbare gefährliche Seite des Instrumentariums. Und genau hier liegt einer der Reize der Werke, diese beiden Seiten aufzuzeigen, die Grobheit, die durch den maletrischen Stil und Duktus anschaulich wird, aber auch die Präzision, mit der der Künstler Atmoshäre schafft, die seine Faszination transportiert.